Endlagersuche mitgestalten

Deutschland sucht ein Endlager für die hochradioaktiven Abfälle aus der Nutzung der Atomenergie – in einem ergebnisoffenen, wissenschaftsbasierten und transparenten Verfahren. Mit der Suche ist ein bundeseigenes Unternehmen beauftragt, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mbH. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) organisiert die gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsmöglichkeiten. Diese Online-Beteiligungsplattform war für die gesamte Dauer der Fachkonferenz ein Zusatzangebot des BASE, sich unabhängig von der Teilnahme an Konferenzen in das Suchverfahren einzubringen.

Sie hat sichergestellt, dass keine Anmerkungen und Hinweise verloren gehen. Die Ergebnisse wurden abschließend auf der Infoplattform des BASE veröffentlicht, sind Teil der Beratungsergebnisse der Fachkonferenz Teilgebiete und wurden am 07. September 2021 an die BGE mbH übergeben.

Auf dieser Plattform konnten Sie bis zum 20. August 2021 die Zwischenergebnisse der BGE mbH zur Endlagersuche kommentieren sowie Dokumente wie z. B. Gutachten oder Stellungnahmen hochladen. Im sogenannten „Zwischenbericht Teilgebiete“ macht das Unternehmen erste Vorschläge, welche Gebiete aus seiner Sicht aus dem Verfahren genommen werden sollten und welche weiter zu betrachten sind.

Mitmachen konnten alle Interessierten, die sich vorab auf der Konsultationsplattform registriert haben. Die Plattform ist bis zum 31. Dezember 2021 öffentlich: Alle Beiträge und Dokumente sind mit Namen des Urhebers/der Urheberin einsehbar.