In einem weiteren Arbeitsschritt wurden in den verbleibenden Gebieten jene identifiziert, welche die Mindestanforderungen nach § 23 StandAG erfüllen. Dabei wurden zunächst Gesteinsformationen identifiziert, die die endlagerrelevante Gesteinstypen Tongestein, Steinsalz und kristallines Wirtsgestein enthalten. Die Mindestanforderungen beziehen sich auf die Gebirgsdurchlässigkeit, die Mächtigkeit des einschlusswirksamen Gebirgsbereichs, die minimale Teufe des einschlusswirksamen Gebirgsbereichs (also den Abstand zur Erdoberfläche), der angenommenen Mindestfläche des Endlagers sowie den Erhalt der Barrierewirkung. Aus diesen zwei Arbeitsschritten ergeben sich "identifizierte Gebiete", welche kein Ausschlusskriterium gemäß § 22 StandAG und alle Mindestanforderungen gemäß § 23 Abs. 2 StandAG erfüllen.


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Grundsätzlicher Fehler- Teufenbegrenzung

07.08.2021 17:31 microst ist eine inhaltliche Ergänzung

Die Auswahl der Gebiete hat einen entscheidenden Anfangsfehler, der insgesamt zu unzureichenden Ergebnissen führen wird. Es ist zwar eine minimale Teufe angegeben, aber die maximale Teufe von 1500 m hat bei Granit und Ton ihre Berechtigung, aber nicht bei Steinsalz. Auf diese Weise werden insbesondere beim Steinsalz nur die nicht geeigneten Zechsteinformationen ausgewählt, nicht aber die wesentlich besser geeigneten über hunderttausende Jahre unveränderten Rotliegendes-Formationen der nordeutschen Tiefebene im Bereich von ca. 1500....5000 m.

Diese Rotliegendes-Formationen bilden gegenüber der Vielzahl angegebener Zechstein-Salzstöcke die Gewähr, dass eine Langzeitsiocherheit von ca. 1 Mio Jahren erreicht werden kann, während beim Salzstöcken regelmäßig mit dem Absaufen gerechnet werden muss, wie bei Asse oder auch Morsleben. Es gibt Statistiken in der Regionalgeologie, wie viele Salzstöcke nördlich des Harzes abgesoffen sind.

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