Auf dem Weg zur Ermittlung von Teilgebieten wurden in einem ersten Arbeitsschritt Gebiete ausgeschlossen, die nach den gesetzlich festgelegten Ausschlusskriterien gemäß § 22 StandAG nicht als Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle geeignet sind. Die Ausschlusskriterien umfassen großräumige Vertikalbewegungen, aktive Störungszonen, Einflüsse aus gegenwärtiger oder früherer bergbaulicher Tätigkeit, seismische Aktivität, vulkanische Aktivität und junges Grundwasseralter. Das Anwendungsprinzip gemäß § 22 Abs. 1 StandAG besagt, dass sobald eines der festgelegten Ausschlusskriterien greift, das jeweilige Gebiet nicht geeignet ist.


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Naturschutzgebiete

06.02.2021 10:12 memk ist eine Anmerkung

In der ersten Erkundungsphase hätten Naturschutzgebiete erfasst werden müssen, da diese, insbesondere bei Berücksichtigung der Erheblichen Tiefen der Gesteinsformationen, zum Ausschluss führen.

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Was ist mit die Menschen?

07.02.2021 11:06 Peeters ist eine Anmerkung

Die Ausschlusskriterien umfassen hauptsächlich geologischen Kriterien, und diese auch unvollständig.
Zum Beispiel, wo wird die existierende Strahlenbelastung eines Gebietes berücksichtigt; es wäre doch unklug da zu Lagern wo heute schon Grenzwerte genähert / überschritten werden.
Wichtiger noch sind die Konsequenzen von ein möglichen Unfall; wie viele Menschen werden betroffen sein?
Eine sinnvolle Risikoanalyse umfasst sowohl die Wahrscheinlichkeit als auch die Konsequenzen / Folgen von das Auftreten von ein Problem.
Deswegen sollte an erste Stelle Kriterien wie Bevölkerungsdichte zu den Ausschlusskriterien gehören.
Die Ausschlusskriterien müssen mit die Folgen für die Menschen erweitert werden!

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