3.1.1 Partizipatives Verfahren und Transparenz

Das Standortauswahlverfahren startet mit der „weißen Landkarte“ Deutschlands. Die BGE beginnt mit dem Ausschluss von Gebieten nach Maßgabe der gesetzlich festgelegten Ausschlusskriterien und ermittelt Gebiete, welche die gesetzlich festgelegten Mindestanforderungen erfüllen. Die sicherheitsgerichtete Anwendung der geowissenschaftlichen Abwägungskriterien auf diese Gebiete führt zu einer weiteren Differenzierung hinsichtlich der prinzipiellen Eignung des geologischen Untergrundes für die Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen.

Mit diesem Zwischenbericht werden Teilgebiete mit günstigen geologischen Eigenschaften ausgewiesen.

Die BGE teilt die Ausführungen des ehemaligen Bundesministers und Ko‑Vorsitzenden des Nationalen Begleitgremium (NBG) Klaus Töpfer, dass das Prinzip der weißen Landkarte nicht auf dem Papier beginnt, sondern vielmehr in den Köpfen der handelnden Personen und Institutionen. Der Anspruch an unsere Arbeit ist neben einer grundsätzlichen Ergebnisoffenheit ein stetiges Hinterfragen unserer selbst, ob wir offen, ohne Vorbehalte und Präferenzen unsere Vorschläge erarbeiten. Des Weiteren arbeiten wir kontinuierlich an einer Verbesserung im Sinne einer lernenden Organisation.