4.0 Ermittlung von Teilgebieten gemäß § 13 StandAG

In den folgenden Kapiteln wird die Anwendung der Ausschlusskriterien (Kapitel 4.1), der Mindestanforderungen (Kapitel 4.2) und der geowissenschaftlichen Abwägungskriterien Kapitel 4.3) zur Ermittlung von Teilgebieten gemäß § 13 StandAG beschrieben. Für die Ermittlung der Teilgebiete wurden generische, an den verschiedenen Wirtsgesteinskonfigurationen orientierte, Endlagerkonzepte zugrunde gelegt (BGE 2020p).

Neben der Entwicklung der jeweiligen Anwendungsmethode und der verwendeten Datengrundlagen werden die jeweiligen Ergebnisse aus der Anwendung der Kriterien und Anforderungen dargestellt. Die hier beschriebenen Inhalte stellen eine Zusammenfassung der jeweiligen untersetzenden Unterlagen dar (vgl. Abbildung 5). Detailliertere Informationen sind den nachfolgenden untersetzenden Unterlagen zu entnehmen:

  • Anwendung Ausschlusskriterien gemäß § 22 StandAG (BGE 2020h)
  • Datenbericht Ausschlusskriterien gemäß § 22 StandAG (BGE 2020i)
  • Anwendung Mindestanforderungen gemäß § 23 StandAG (BGE 2020j)
  • Teilgebiete und Anwendung geowissenschaftliche Abwägungskriterien gemäß § 24 StandAG (BGE 2020k)
  • Datenbericht Mindestanforderungen gemäß § 23 StandAG und geowissenschaftliche Abwägungskriterien gemäß § 24 StandAG (BGE 2020j)

In § 36 StandAG werden spezielle Regelungen für den Umgang mit dem Salzstock Gorleben im Standortauswahlverfahren getroffen. Der Umgang der BGE mit dem Thema im jetzigen Schritt des Standortauswahlverfahrens ist genauer dokumentiert in der untersetzenden Unterlage:

  • § 36 Salzstock Gorleben – Zusammenfassung existierender Studien und Ergebnisse gemäß §§ 22 bis 24 StandAG im Rahmen der Ermittlung von Teilgebieten gemäß § 13 StandAG (BGE 2020p)

Im Zuge der Ermittlung von Teilgebieten gemäß § 13 StandAG konnten alle Gebiete in Deutschland in der notwendigen Tiefe mit den vorhandenen geologischen Daten bewertet werden. Dementsprechend ergaben sich keine „Gebiete, die aufgrund nicht hinreichender geologischer Daten nicht eingeordnet werden können“ (§ 13 Abs. 2 S  4 StandAG).